Ein Blick nach vorn – Wenn’s einfach noch ein Stück besser werden darf

Vielleicht wird’s auch mal Zeit, ein bisschen über meine Pläne zu sprechen.
Ich bin aktuell weder technisch noch fahrerisch an einem Punkt, wo mir etwas fehlt – ganz im Gegenteil. Das Setup läuft stabil, die Performance ist stark, und selbst bei hohen Details bleibe ich konstant über 120 FPS.
Aber: wer tief in der Materie steckt, kennt das. Man schaut sich um, liest, plant, vergleicht – immer mit dem Ziel, das eigene Setup weiter zu perfektionieren.


Radeon RX 7900 XTX – Mehr Körner für kommende Projekte

Mein erster konkreter Schritt wird ein Upgrade von der RX 6900 XT auf die Radeon RX 7900 XTX.
Nicht, weil ich es dringend brauche, sondern weil sie einfach mehr Reserven bietet – besonders, falls ich irgendwann auf Triple Screen umsteige.
Die Karte liefert satte Leistung, 24 GB VRAM und genug Power, um drei hochauflösende Panels mit stabiler Framerate zu befeuern – selbst bei vollen Grids, Nachtfahrten oder Regenrennen.

Für mich ist das kein „Muss“, sondern ein logischer Zwischenschritt. Ich will jetzt schon die Basis schaffen, damit ich später problemlos erweitern kann – ohne direkt wieder über Hardware nachdenken zu müssen.


Triple Screen – Noch in der Recherche

Der Gedanke an ein Triple-Screen-Setup lässt mich schon länger nicht mehr los.
Es geht mir dabei nicht um Rundenzeiten, sondern um Immersion.
Ein breiteres Sichtfeld, realistischere Proportionen, und ein besseres Gefühl für Gegner und Kurvenverlauf – das alles bringt dich einfach näher ans echte Renngefühl.

Aktuell befinde ich mich noch mitten in der Recherchephase.
Ich überlege, ob ich auf flache oder curved Monitore setze.
Curved-Modelle haben natürlich den Vorteil eines natürlicheren Sichtwinkels und einer besseren Einbindung des peripheren Blickfelds, während Flat-Screens den Aufbau etwas einfacher machen.

Ein Favorit ist aktuell der ODYS Gaming Monitor XP32-X – 32 Zoll (80 cm).
Preis-Leistung klingt stark, und das Panel scheint für den SimRacing-Einsatz wie gemacht zu sein.

Aber natürlich hängt an dem Projekt noch viel mehr:
Die Halterung für die drei Bildschirme muss gebaut werden – stabil, präzise, und perfekt auf mein Rig abgestimmt.
Ich will eine Lösung, die sowohl ergonomisch als auch ästhetisch passt, und das Ganze soll später auch noch erweiterbar bleiben.

Kurz gesagt: es ist noch ein bisschen Denkarbeit nötig.
Aber genau das macht ja den Reiz aus – die Planung, das Tüfteln, das Vorfreude-Gefühl auf das, was kommt.


Pedal-Upgrade : Simucube Active Pedals

Die Heusinkveld Ultimate+ bleiben für mich weiterhin absolute Spitzenklasse – präzise, robust und einfach perfekt im Gefühl.
Aber: ein paar YouTube-Videos zu den Simucube Active Pedals haben mich schon ein bisschen angefixt.
Force-Feedback für die Füße – das klingt erstmal verrückt, ist aber technisch eine echte Revolution.
Jedes Pedal kann aktiv Feedback geben, also Dinge wie ABS-Regelung, Bremsdruckveränderung oder Reifenschlupf direkt spürbar machen. Ich hab das zwar nachgebaut mit den Haptic Reaktoren, aber das hier ist trotzdem noch eine andere Liga.

Das wäre natürlich ein Traum, aber preislich reden wir hier von einem ordentlichen Brocken.
Darum steht das Upgrade aktuell nicht auf der kurzfristigen Liste, sondern eher unter dem Punkt „irgendwann mal“. Es sei denn einer will mich sponsoren, dann direkt 😀
Trotzdem: der Gedanke, dieses Level an Rückmeldung zu erleben, lässt mich nicht los.

Aber…2300€ sind halt ne Menge Geld


Fazit

Was die Kosten betrifft : grob überm Daumen gepeilt würde ich sagen :

Grafikkarte : 900€

Bildschirme mit Halter : 700€

Pedale 2300€

Da wären wir wieder mal schnell an 3900€.
Abzüglich meines G9, die bestehende Pedalerie und der alten Grafikkarte welches ich so mit 1500€ beziffern würde, wären es aber immer noch 2400€.

Ich sehe das Ganze nicht als „Aufrüstung“, sondern als gezieltes Feintuning.
Mein aktuelles Setup funktioniert hervorragend – ich will es nur Schritt für Schritt weiterentwickeln und dabei den Fokus auf Realismus, Gefühl und Immersion legen.

Es geht mir nicht darum, das teuerste Rig zu haben, sondern das stimmigste.
Und wenn alles so läuft, wie geplant, steht in den nächsten Jahren ein Setup, das genau das bietet: maximale Kontrolle, tiefes Eintauchen und richtig viel Spaß.

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