Ein gewaltiger Schritt nach hinten

Von meinem einst so schönen iRating ist zurzeit nicht mehr viel übrig. In den letzten zwei Wochen ging es stetig bergab. Erst das Fiasko auf Spa, danach die Algarve, auf die ich große Hoffnungen gesetzt hatte – doch auch dort lief es nicht besser.

Ich kann es mir nur so erklären: Die 2k-iRating-Region ist genau der Bereich, in dem sich extrem viele Fahrer tummeln. Das Feld ist hart umkämpft, die Rennen sind chaotisch, und immer öfter wurde mein Rennen beendet, ohne dass ich wirklich Einfluss darauf hatte.

Dann kam auch noch eine Mittelohrentzündung mitten in der Woche – komplett raus aus dem Rhythmus.

Ich habe es trotzdem versucht. Trotz Fieber habe ich mich ins Rig gesetzt und ein Rennen bestritten. Doch schnell wurde klar: Ich war nicht wirklich konkurrenzfähig.
Aktuell fühlt es sich an, als wäre ich komplett raus. Kein Vertrauen mehr in mich selbst, kein Vertrauen ins Auto. Und genau so entsteht diese mentale Blockade, die schwer zu durchbrechen ist.

Doch auch hier werde ich mich wieder rauskämpfen.

Ein wenig trainiert habe ich auf The Bend, allerdings lag ich dort fast zwei Sekunden hinter meiner Bestzeit. Ich habe kaum noch Gefühl für den McLaren. Deshalb habe ich mich diese Woche bewusst für den AMG entschieden – ein Auto, das sehr verzeihend und präzise zu fahren ist. Er gibt mir ein gutes Gefühl zurück, auch wenn meine Pace noch nicht da ist, wo sie sein sollte.

Für diese Woche heißt es daher: nur Training. Keine Rennen erzwingen.
Der Fokus liegt bereits auf dem Red Bull Ring, wo ich mich wieder messen will – und wo ich mir mein Rating wieder zurückholen möchte.

Das ist zumindest meine Erwartungshaltung.

Bis dahin …

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